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Gern in LeugGern



Erhalten der Einsatzbereitschaft
Um jederzeit für den Ernstfall vorbereitet zu sein, sind regelmässige Trainings nötig. Deshalb führt der Zivilschutz jährlich Wiederholungskurse von zwei Tagen bis zu einer Woche durch. Kader und Spezialisten können jedes Jahr zu längstens einer weiteren Woche aufgeboten werden. Wiederholungskurse dienen in erster Linie dazu, die Einsatzbereitschaft der Zivilschutzformationen sicherzustellen, d.h. der Mannschaft, des Kaders, des Materials und der Schutzbauten. Sie ermöglichen dem Kader, die notwendigen Führungserfahrungen zu sammeln. Wiederholungskurse lassen sich auch für Übungen im Verbund mit den anderen Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes nutzen.


Unterschiedlichste Tätigkeiten
Resultierend aus der obengenannten Zielsetzungen können in Wiederholungskursen folgende Tätigkeiten ausgeführt werden:

  • erworbene Kenntnisse auffrischen, vertiefen und erweitern;
  • neue Kenntnisse aneignen;
  • Planungen und Vorbereitungen für den Einsatz erstellen, überprüfen und testen;
  • die Zusammenarbeit von Formationen schulen;
  • die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen schulen;
  • Material inventarisieren, lagern, instand halten, bereitstellen und entsorgen;
  • Schutzbauten kontrollieren, warten und unterhalten;
  • Ausstellungen und Informationsanlässe für die Bevölkerung, Behörden, Führungsorgane, Partner und Schutzdienstpflichten durchführen.


Zusätzliche Dienstleistungen
Neben dem eigentlichen Wiederholungskurs, in dem der Ernstfall trainiert wird, gelten weitere Dienstleistungen als Wiederholungskurse (gemäss Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetz, Art. 36):

  • Rapporte, die vor allem der Information und Koordination dienen;
  • Kadervorkurse, bei denen etwa letzte Vorbereitungen für Ausbildungssequenzen getroffen werden;
  • bei zwingendem Bedarf können Schutzdienstpflichtige auch zum Dienst in der Zivilschutzverwaltung aufgeboten werden.


Teilung der Zuständigkeiten
Der Bund regelt in seiner Gesetzgebung Grundsätzliches zum Wiederholungskurs (Rahmen zur Dauer, Erwerbsausfall, Militärversicherung). Die Aufgaben- und Kostenverteilung zwischen dem Kanton und den Gemeinden/Regionen im Bereich der Wiederholungskurse sind kantonal geregelt. Oft gibt der Kanton zusätzliche Zielsetzungen für die Wiederholungskurse oder Teile davon vor. Die Gemeinde/Region ist die Hauptträgerin der Wiederholungskurse. Das Zivilschutzkommando trägt die Verantwortung für die Umsetzung der Vorgaben und Zielsetzungen sowie die Planung und Durchführung der Ausbildung. Für die Ausbildung der Angehörigen der Führungsunterstützung arbeitet das Zivilschutzkommando eng mit dem Führungsorgan zusammen.


Aufgebot zur Ausbildung
Aus rechtlichen und versicherungstechnischen Gründen muss für jede Dienstleistung ein Aufgebot erlassen werden.


Ernsteinsätze sind keine Wiederholungskurse
Ernsteinsätze (gemäss Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetz, BZG, Art. 27) gelten nicht als Wiederholungskurse (BZG, Art. 36).
 
Allgemeine_Bestimmungen_17.pdf (80.0 kB)